Perfektes Wanderwetter, Naturschönheiten, aufregende Pfade und süffiges Klosterbier – die perfekte Mischung für einen erlebnisreichen Tag
Direkt vom Kloster Adlersberg ging es bei angenehmen Temepraturen zwar gemeinsam, aber in einem kleinen Abstand los. Erst die Langwandergruppe und folgend die Kurzwandergruppe. 35 Wanderer teilten sich die beiden Wanderführer Conny (lang) und „Ersatzmann“ Peter (kurz). Nach wenigen hundert Metern trennten sich schon die Wege. Hier zeigte sich, dass eine Vorwanderung unverzichtbar ist, denn die “Kurzen“ hatten doch das eine oder andere Problemchen, an der richtigen Ecke abzubiegen. Von hier aus bekam man schon einen schönen Blick über Regensburg.Die Langwanderer passierten nun den Ort Hinterberg. Weiter ging es bergauf an wunderschönen Mohn- und Blumenwiesen und auch Kornfeldern vorbei. Viele verschiedene Schmetterlinge konnten wir auch beobachten.
Links von uns wanderten wir an einem alten Steinbruch entlang, der uns durch einen Maschendrahtzaun trennte. Der Diptam war leider schon fast vollständig verblüht. Wir sollten aber später noch ein Blühendes Exemplar bewundern können. Nun kam die Ortschaft Goldberg und wir gingen die Goldbergstraße hinauf, ein langer steiler Anstieg, wo auch die Kurzwanderer später hinauf mussten, die danach am Aussichtspunkt, wo die „Langen“ vorher auch vorbeikommen sind, erst einmal eine größere Erholungspause benötigten und für die Mittagspause nutzten. Kurz zuvor waren die „Langen“ schon am Aussichtspunkt, der einen tollen Blick über die Naab enthüllte und zu schönen Fotoaufnahmen inspirierte. Hier haben wir auch einen noch blühenden Diptam, auch genannt als „Brennender Busch“ entdeckt.
Peter machte dann den Vorschlag, die Tour beim zweiten Naabblick abzukürzen und direkt über Hardt Richtung Adlersberg zurückzukehren, was angenommen wurde.
Nun ging die Gruppe mit Wanderführerin Conny kurz den gleichen Weg wieder zurück und hat dann im Wald auf Baumstümpfen sitzend eine Brotzeit gemacht. Danach ging es weiter unter anderem durch ein Weizenfeld mit Durchgang entlang.
Kurz vor Ebenwies ging es steil bergab. Nicht so einfach. Unten angekommen, ging es schon wieder bergauf zum „Ho Chi Minh-Trail“ an Felsformationen, umgestürzten Bäumen, die wir bezwingen mussten, vorbei. Mit vereinter Hilfe und gegenseitiger Unterstützung konnten wir sie überwinden.
Nach guten 14 Kilometern haben wir das Kloster Adlersberg wieder erreicht und haben uns auf ein kühles Klosterbier gefreut. wieder ein. Die Kurzwanderer waren natürlich durch ihre abgekürzte Tour schon über eine halbe Stunde vorher da.
Für ein paar Wanderer, die Interesse hatten, hat Conny den Kirchenschlüssel besorgt und eine kurze Besichtigung der Klosterkirche, die sonst für den allgemeinen Tourismus geschlossen ist, ermöglicht.Es war wieder eine schöne, rundum gelungene Wanderung mit abwechslungsreichen Wegen und Aussichten.
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