Traumhafte Wanderwoche auf der Schwäbischen Alb
Vom 31. August bis zum 5. September 2026 erlebte unsere Wandergruppe mit 45 Teilnehmern eine wunderschöne und erlebnisreiche Woche auf der Schwäbischen Alb. Bei hervorragendem Wanderwetter, bester Kameradschaft und mit einer tollen Unterkunft im Hotel zum Ochsen in Berghülen blieben keine Wünsche offen.
Sonntag, 30.08.2026 – Der Auftakt
Die Vorfreude war groß, als sich alle Teilnehmer um 12:00 Uhr am Treffpunkt beim Hotel zum Ochsen in Berghülen versammelten. Das erste gemeinsame Ziel ließ nicht lange auf sich warten: Wir besuchten die Sontheimer Höhle. Als älteste Schauhöhle Deutschlands faszinierte sie uns mit ihren beeindruckenden Tropfstein-Sinterbildungen. Nach der spannenden Führung rundete eine gemütliche Einkehr im Rasthaus den Anreisetag perfekt ab.
Montag, 31.08.2026 – Höhlenwelten und Burgruinen
- Langwandergruppe (mit Petra und Werner): Für die Langwanderer ging es direkt sportlich los. Auf dem Schlossbergsteig warteten gleich mehrere Höhepunkte: der malerische Urspringtopf, der Achtopf und die mächtige Ruine Hohenschelklingen.
- Kurzwanderer (mit Anna): Die Gruppe fuhr zur Laichinger Höhle. Ein schöner Rundweg führte sie zunächst zum Naturdenkmal „Hohler Stein“ und über die Kuppenalb wieder zurück. Anschließend stiegen die Wanderer hinab in die tiefste Schauhöhle Deutschlands, um die faszinierende Tiefe von 55 Metern zu bestaunen. Eine Pause im Rasthaus sorgte für die wohlverdiente Stärkung.
Dienstag, 01.09.2026 – Das Programm im Tausch
Am Dienstag wurden die Routen der beiden Gruppen getauscht. Die Langwandergruppe nahm die Laichinger Höhle in Angriff – allerdings mit ein paar zusätzlichen Kilometern auf der Strecke. Die Kurzwanderer genossen stattdessen die wunderschönen Pfade des Schlossbergsteigs.
Mittwoch, 02.09.2026 – Blaubeuren und der magische Blautopf
Mitte der Woche machten sich beide Gruppen gemeinsam auf nach Blaubeuren. Über den faszinierenden Blaubeurer Felsensteig wanderten wir vorbei am Rusenschloss, dem Glasfels und dem Blaufels hinab in die Stadt. Bei einer anschließenden Stadtführung lernten alle Teilnehmer die historischen Sehenswürdigkeiten kennen: das idyllische Gerberviertel, die wunderschöne Klosterkirche mit ihrem berühmten Flügelaltar und dem kunstvollen Chorgestühl sowie natürlich die Hauptattraktion – den tiefblauen, magischen Blautopf.
Donnerstag, 03.09.2026 – Felsensteige und Eiszeitjäger
- Langwandergruppe: Die Langwanderer machten sich auf den Lauterfelsensteig, um die malerische Kulisse des Lautertales in vollen Zügen zu genießen. Belohnt wurden sie mit einer gemütlichen Einkehr im Spatzennest.
- Kurzwanderer: Auf diese Gruppe wartete eine anspruchsvolle, aber hochinteressante Tour: der Eiszeitjägerpfad. Die Route bot Highlights am laufenden Band, darunter die Brillenhöhle, das Felsenlabyrinth, die Ruine Günzelburg und das berühmte Geißenklösterle. Zum Abschluss gab es eine tolle Einkehr im Gasthaus Schillerstein. Beim Abstieg wurde noch der berühmte Schillerstein, ein Gedenkstein zu Ehren des 100. Todestages des Dichterfürsten erklommen.
Freitag, 04.09.2026 – Auf den Spuren der Eiszeit
- Langwandergruppe: Am letzten Wandertag stand für die Langwanderer der durchaus anspruchsvolle Eiszeitjägerpfad auf dem Programm. Als besonderes Highlight besuchten sie die Höhle „Hohler Fels“ – den weltberühmten Fundort der eiszeitlichen Venus vom Hohlen Fels.
- Kurzwanderer: Die Kurzwanderer ließen es etwas gemütlicher angehen. Sie spazierten von Blaubeuren aus auf direktem Weg zur Höhle Hohler Fels um die Höhle zu besichtigen und anschließend mit einem Zwischenstopp im Kiosk des Freibades – es gab Getränke zur Erfrischung – weiter nach Schelklingen zu wandern.
Fast zeitgleich schafften beide Gruppen die letzten Kilometer bis nach Schelklingen, von wo aus die Rückfahrt zu unserer Unterkunft in Berghülen antrat.
Fazit
Es war eine rundum gelungene Wanderwoche! Ein ganz herzliches Dankeschön gilt unseren Wanderführern Werner, Petra und Anna, die uns sicher durch die wunderschöne Landschaft der Schwäbischen Alb geführt und diese Reise mit vielen interessanten Erlebnissen unvergesslich gemacht haben.