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Wanderung mit Wehmut

Die erste Sonntagswanderung im Juli mobilisierte 13 Wanderfreunde, ihre Stiefel für die 9 km-Strecke zu schnüren. Bei angenehmen 16 Grad startete die Gruppe beim Feuerwehrhaus Vilshofen. Zunächst ein kräftiger Anstieg um auf die Pilsheimer Höhen zu gelangen. Mit schönem Blick übers Vilstal und zum Vilshofener Pfarrberg mit seinen 3 Kirchen. Pfarrkirche St. Michael, Wieskirche und Allerseelen-Bruderschaftskapelle. Vorbei am Modellflugplatz Burglengenfeld und Gattershof fand die Gruppe gegen Mittag beim Pilsheimer Festgelände einen optimalen Rastplatz. Bevor der Weg über Niederhof, Ettsdorf wieder ins Vilstal hinunterführte. Mit einer zeitlichen Punktlandung erreichte man den „Ochsenwirt“, der die Wandergruppe gut vorbereitet und zügig mit einer reichhaltigen Karte verköstigte. Beím Aufbruch  wurde es noch emotional, als sich Wanderführer und OWV`ler bei Wirtin und Personal für den guten Service und das gute Essen in den zurück liegenden Jahren bedankten. Denn ab 1. August gibt’s keinen „Ochsenwirt“ mehr.

 

Beim Kirchawirt is Kirwa

Am Haselbacher Kirwa-Sonntag, starteten 18 wanderbegeisterte OWV`ler zu einer Rundwanderung um Haselbach. e einem zünftigen, traditionsbewussten Dorf mit knapp 500 Einwohnern. Start war der Großparkplatz beim Sportverein Haselbach. Der Vorsitzende Bernd brach pünktlich um 10:30 Uhr mit seinen Genusswanderern zu einer zweieinhalbstündigen Tour mit Ziel Kirchawirt auf. Während sich der Rest in Richtung Haselbachs Süden bewegte. Erstes Ziel war der Gutshof Siegenthann, einer der größten und ältesten dieser Art in unserer Umgebung. Die Aufzeichnungen reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück. Umgeben ist das große Gehöft von Ackerland und Wald, soweit das Auge reicht. Sehenswertes Naturdenkmal ist eine fast 300jährige Stileiche mit 30 m Kronendurchmesser,   6 m Umfang und 20 m Höhe am Eingang des Guts. Für die Mittagsrast eignete sich die Sitzgruppe neben der St. Anna-Kapelle oberhalb Neukirchen bestens. Bei opulenter Brotzeit zelebrierte Pädagogin i. R. , Yory, Rezeks „Eierschälmethodik“ - mit Erfolg. Dazu bot die gute Fernsicht eine Silhouette des bayerischen Waldes, mit Arber, Hoher Bogen, Osser. Highlight nach der Mittagspause war Resters Erdbeerplantage, die die Wanderung zur Kirwa um 30 Minuten  verlängerte. Mit dem Ergebnis, Ankunft Kirchawirt 14:30 Uhr. 

 

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Das Gewitter schreckte ab – die „Eisernen“ haben es nicht bereut

Gerade zum Treffpunkt um 12.30 Uhr in Amberg überzeugte ein starkes Gewitter über Amberg viele Wanderlustige zu Hause zu bleiben. Zum Treffpunkt kamen 16 Mitglieder. Davon entschlossen sich 6 wieder umzukehren. Dann waren es nur noch 10 Wanderer, die mutig zum Startpunkt nach Massenricht fuhren. Sie haben es nicht bereut. Während der ganzen Wanderung – die Kurzwanderer waren immerhin über 3 Stunden unterwegs – kein Regen. Allerdings war es teilweise richtig schwül. Dafür war die Einkehr in der Rödlashütte ein absolutes Highlight. Auf der schattigen Terrasse, mit einem herrlichen Blick auf Parkstein und den rauhen Kulm, ein frisches Bier und eine tolle Brotzeit. Das war  die Belohnung für die mutige Entscheidung, trotz der drohenden Gewitterwolken, zu wandern.

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Acht Höhlen, viele schattige Waldwege und ein Brennnesselpfad

Eine Wanderung, die jeden Liebhaber von Felsen und Höhlen begeistert. Gestartet sind wir am Sportplatz von Plech und gleich ging es als kleiner Abstecher zum Kuckuckusloch – durch das nur  kleine, schmalwüchsige Wanderer durchschlüpfen konnten. Dann folgte eine Höhle nach der anderen, wie die Polsterweiherhöhle, das Plecher Felsenloch, die Raumhöhle mit der Felsbrücke, das große Rohenloch, die Saalburggrotte mit den Fuchslöchern und zuletzt noch die bekannte Fleischhöhle. Dazwischen kämpften wir uns zwischen Brennnesseln, Disteln und allerlei stacheligen Unkraut durch, um zur nächsten Höhle zu kommen. Besonders die Beine der Wanderer mit kurzen Hosen mussten schon leiden. Die Blumenliebhaber entdeckten die braunrote Ständelwurz, den Waldziest, die breitblätterige Ständelwurz und  den großblütigen Fingerhut. Natürlich wurde auch die Himmelsliege, ein Waldsofa mit einem herrlichen Blick auf die Umgebung genutzt. Nach den vielen Auf- und Abstiegen – teileweise war es auch richtig schwül – hatte sich die Wandergruppe eine richtig, gute Schlusseinkehr verdient.

 

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Frankens Hausberg zeigte sich von seiner schönsten Seite

Jeder echte Franke muss einmal in seinem Leben das „Walberla „bzw. das Hochplateau von Ehrenbürg und Rodenstein erklimmen. Aber auch für die Oberpfälzer ist es ein lohnendes Ziel. Gestartet haben beide  Gruppen in Kirchehrenbach und es ging zuerst einmal ständig bergauf. Auch die Sonne – die sich in den letzten Wochen so oft versteckt hat – meinte es gut mit uns. Zuerst wurde überflüssige Blusen und Jacken ausgezogen und dann auch die Schweißtücher hervorgeholt. Oben auf dem Plateau des Rodensteins wurden wir mit einer atemberaubenden Aussicht auf die umliegenden Ortschaften Wiesenthau, Schlaifhausen und Leutenbach belohnt. Dazu verzauberte die üppige Blütenpracht mit Wiesensalbei, Klappertopf, Natternkopf , Wiesenwachtelweizen den ganzen Hang in ein buntes Farbenspiel, wobei besonders das Blau des Natternkopfes hervorstach. Dann ging es steil bergab nach Schlaifhausen und Richtung Leutenbach Hier wartete der nächste Anstieg  über Treppen, am in Kaskaden herabstürzenden Moritzbach entlang. Ein kurzer Blick in die Moritzkirche – wo gerade Vorbereitungen für eine Taufe getroffen wurden – und dann endlich war es Zeit für eine gemütliche Mittagsrast. Aber dann geht es wieder steil bergauf und dann auf dem Kreuzweg relativ bequem nach Leutenbach. Aber schon kam der nächste Anstieg, denn jetzt ging es direkt zum Walberla . Die Walburgiskirche, als Mittelpunkt der Hochfläche und dann noch der Aussichtspunkt – alles wurde besichtigt. Aber jetzt wurde es Zeit für den Abstieg, denn ein frisches Bier war jetzt wirklich verdient. Die Kurzwandergruppe wanderten mit Johannes aufs Walberla und dann über den Rodenstein und unterhalb der Hochfläche zurück zum Ausgangspunkt. Die absoluten Genusswanderer mit Bernd schafften es bis zum Aussichtspunkt Weilersbach mit Gipfelkreuz und konnten auf ihrem Wanderweg auch die herrliche Blumenpracht genießen. Ein gelungener Wandertag für alle Beteiligten mit einer Einkehr in traumhafter Lage zu Füßen der Ehrenbürg- was will man mehr.

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